Am Sonntag den 28. Juni 2009 führte die Evangelische Allianz München wieder Offener Himmel, im Theatron (Olympiapark) durch. Der gemeinsame Gottesdienst, mittlerweile schon eine gute Münchner Tradtion, fand bei bedecktem, aber trockenem Wetter statt, obwohl es die ganze Woche vorher über "wie aus Kübeln geschüttet" hatte.
Ulrich Parzany, bekannt durch ProChrist, war für die Predigt nach München gekommen. Siegfried Winkler, Vorsitzender der Evangelischen Allianz, leitete den Gottesdienst.
ProChrist-Sprecher Ulrich Parzany würdigte während der Predigt die Arbeit der zwei im Jemen ermordeten Bibelschülerinnen. Er sagte, wahres Christsein erkenne man nicht "am frommen Augenverdrehen, sondern am Wunsch, das Leben und die Liebe Gottes mit den Ärmsten der Armen zu teilen". Zugleich wies er die Kritik an dem Einsatz der beiden jungen Christinnen zurück, die - so Parzany - in manchen Medien zum Teil "hasserfüllte Züge" angenommen habe. Es sei schon kurios: Abenteuerurlaub gelte bei vielen Menschen als attraktiv, bei dem humanitären Einsatz von Christen werde dagegen gefragt, "wie konnten die nur ein solches Risiko eingehen?". Hintergrund dieses Denkens sei letztlich, dass für die meisten Menschen der Tod das letzte Wort habe, hinter dem kein Sinn mehr zu erkennen sei. "Christen dagegen wissen, dass Jesus den Tod überwunden hat", so Parzany, "dadurch leuchtet der Glanz der Ewigkeit schon in unsere Zeit, dadurch leben wir in einem Horizont der Hoffnung über den Tod hinaus".
An dem Gottesdienst nahmen rund zweitausend Mitglieder aus landes- und freikirchlichen Gemeinden teil.
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